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Liberia Westafrika - Ebola-Fieber 09.07.2015 (*30.03.2014)
Ende Juni wurde in Liberia erneut ein durch das Ebolavirus verursachter Todesfall gemeldet. Zwei weitere Patienten und ein Verdachtsfall befinden sich derzeit in Behandlung, etwa 200 Kontaktpersonen stehen unter Beobachtung. Die Infektionsquelle ist noch nicht abschließend geklärt, möglicherweise erfolgte die Infektion durch den Verzehr von Hundefleisch - so wird berichtet, dass die drei jungen Männer, für die eine labordiagnostische Bestätigung der Ebola-Infektion vorliegt, zusammen einen kurz zuvor an ungeklärter Ursache verstorbenen Hund wieder ausgegraben und verspeist hätten. Es gibt mehrere Studien deren Ergebnisse nahe legen, dass sich auch Hunde mit Ebolaviren infizieren können, diese Infektionen allerdings symptomlos verlaufen.
Diese drei neuen Fälle traten mehr als 1 1/2 Monate, nachdem Liberia offiziell als frei von Ebola erklärt wurde, auf. Am 9. Mai waren 42 Tage (dies entspricht der doppelten Inkubationszeit) seit der Beerdigung des letzten Ebola-Patienten des Landes vergangen. Der Ebola-Ausbruch hatte Ende 2013 im benachbarten Guinea begonnen und dann im März 2014 auch Liberia erreicht. Dort wurden im folgenden Jahr insgesamt 10.660 Verdachtsfälle gemeldet, mehr als 4.800 der Patienten verstarben vermutlich an den Folgen der Infektion. Etwa 3150 der Fälle wurden labordiagnostisch bestätigt, wobei es vermutlich eine sehr hohe Dunkelziffer gab.
Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten von Erkrankten (z.B. Erbrochenes, Blut, Schweiß), zum Schutz vor einer Infektion sollte der Kontakt zu Infizierten daher unbedingt vermieden werden. Das Virus wird jedoch nicht durch die Luft übertragen, und selbst bei Körperkontakt besteht erst eine Infektionsgefahr, sobald ein Mensch auch unter Symptomen der Krankheit leidet. - ProMed

Guinea Westafrika - Ebola-Fieber 09.07.2015 (*22.03.2014)
Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist auch mehr als ein Jahr nach ihrem Ausbruch noch immer nicht beendet. Seit Herbst 2014 konnten die Fallzahlen jedoch deutlich gesenkt werden. Anfang Mai wurden in Guinea innerhalb einer Woche noch sieben Neuinfektionen gemeldet, Anfang Juli waren es jedoch wieder 18 Infektionen pro Woche. Insgesamt wurden seit Dezember 2013 allein in Guinea 3748 Verdachtsfälle registriert, 3287 hiervon konnten labordiagnostisch bestätigt werden. Mindestens 2499 Menschen verstarben an den Folgen der Infektion.
Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten von Erkrankten (z.B. Erbrochenes, Blut, Schweiß), zum Schutz vor einer Infektion sollte der Kontakt zu Infizierten daher unbedingt vermieden werden. Das Virus wird jedoch nicht durch die Luft übertragen, und selbst bei Körperkontakt besteht erst eine Infektionsgefahr, sobald ein Mensch auch unter Symptomen der Krankheit leidet. - ProMed

Sierra Leone Westafrika - Ebola-Fieber 09.07.2015 (*01.04.2014)
Ein Ebola-Ausbruch, der Ende 2013 im benachbarten Guinea begonnen hatte, hat im Mai 2014 auch Sierra Leone erreicht. Seither wurden hier etwa 13.155 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet, 8.674 der Fälle konnten labordiagnostisch bestätigt werden. 3.940 Menschen verstarben vermutlich an den Folgen der Infektion. Die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen nahm dabei in Sierra Leone zwischen Dezember und Mitte Mai mit leichten Schwankungen langsam ab, im Mai wurden teilweise nur noch zwei Neuinfektionen pro Woche gemeldet. Zuletzt waren es jedoch wieder neun neue Fälle innerhalb einer Woche.
Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zu Körperflüssigkeiten von Erkrankten (z.B. Erbrochenes, Blut, Schweiß), zum Schutz vor einer Infektion sollte der Kontakt zu Infizierten daher unbedingt vermieden werden. Das Virus wird jedoch nicht durch die Luft übertragen, und selbst bei Körperkontakt besteht erst eine Infektionsgefahr, sobald ein Mensch auch unter Symptomen der Krankheit leidet. - ProMed

Südkorea, Republik Korea Ostasien - MERS-CoV 07.07.2015 (*21.05.2015)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden insgesamt 1367 Fälle nachgewiesen. Mindestens 528 Personen überlebten die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon in Saudi-Arabien. Im Mai 2015 erkrankte erstmals auch ein Südkoreaner am MERS-Coronavirus, der kurz zuvor von einer Reise auf die Arabische Halbinsel zurückgekehrt war. Dies war der Start einer Infektionskette innerhalb Südkoreas, die mittlerweile in der 5. Generation angekommen ist. Bisher wurden hier 186 Fälle bestätigt, 33 Menschen verstarben an den Folgen der Infektion.
Wie das Virus übertragen wird, ist bisher nicht bekannt. Es scheint, dass das Virus nicht leicht unter Menschen weiter verbreitet wird, die WHO geht derzeit davon aus, dass ein längerer Kontakt in einem kleinen Raum mit einem Infizierten nötig ist. In Südkorea erfolgten bisher alle Infektionen innerhalb von Krankenhäusern (betroffen waren vor allem andere Patienten, aber auch Besucher und medizinisches Personal). - ProMed

Philippinen Südostasien - MERS-CoV (Importierter Fall) 07.07.2015 (*13.02.2015)
Anfang Juli erkrankte eine Person, die wenige Tage zuvor aus dem Nahen Osten auf die Philippinen gereist war, an einer Infektion mit dem MERS-Coronavirus. Eine Kontaktperson dieses Patienen entwickelte mittlerweile ebenfalls MERS-ähnliche Symptome, eine labordiagnostische Bestätigung dieses zweiten Falles liegt jedoch noch nicht vor.
Das MERS-CoV (“Middle East respiratory syndrome coronavirus“) war Mitte September 2012 beschrieben worden, seither erkrankten etwa 1370 Menschen hieran, die meisten von ihnen in Ägypten. Fast 530 Personen überlebten die Infektion nicht. Anfang des Jahres war schon einmal ein aus dem Nahen Osten importierter Fall von den Philippinen gemeldet worden; dieser führte vor Ort glücklicherweise nicht zu weiteren Infektionen.


Bei der Patientin handelte es sich um eine philippinische Frau, die kurz zuvor – bereits erkrankt – aus Ägypten zurückgekehrt war, wo sie als Krankenschwester gearbeitet hatte. Mittlerweile wurden bei elf ihrer Kontaktpersonen auf den Philippinen (Familienmitglieder und Krankenhauspersonal) entsprechende Symptome beobachtet, bisher fielen jedoch alle Tests negativ aus.
Das - ProMed

Indien Indischer Subkontinent - Leptospirose 07.07.2015 (*05.07.2015)
Nach starken Regenfällen und Überschwemmungen erkrankten in Mumbai Anfang Juli innerhalb von vier Tagen mindestens 17 Menschen an der Leptospirose. Zwei von ihnen verstarben an den Folgen der Infektion. - ProMed

Nigeria Westafrika - Lassa-Fieber 07.07.2015 (*20.02.2015)
Das Lassafieber ist in Nigeria endemisch. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden hier 156 Verdachtsfälle gemeldet. Mehr als 70% der diesjährigen Infektionen wurden aus dem Bundesstaat Edo gemeldet, fünf Menschen überlebten die Infektion nicht. Dies sind deutlich weniger Fälle als im Vergeichszeitraum des Vorjahres, als vermutlich 786 Menschen erkrankten. - ProMed

Saudi Arabien Mittlerer Osten - MERS-CoV 06.07.2015 (*24.09.2012)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden insgesamt etwa 1366 Fälle nachgewiesen, wobei allein zwischen Anfang April und Ende Mai 2014 etwa 700 Infektionen gemeldet worden waren. Mindestens 528 Personen überlebten die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon (1045, davon 460 mit Todesfolge) in Saudi-Arabien.
Symptome der Erkrankung sind Fieber, Husten und andere respiratorischen Symptome, aber auch Nierenversagen. Es wurden jedoch auch auch einige asymptomatische Infektionen nachgewiesen.
Wie das Virus übertragen wird, ist bisher nicht bekannt. Es scheint, dass das Virus nicht leicht unter Menschen weiter verbreitet wird, die WHO geht derzeit davon aus, dass ein längerer Kontakt in einem kleinen Raum mit einem Infizierten nötig ist.
Man nimmt momentan an, dass Kamele, insbesondere Dromedare das Virus-Reservoir darstellen. Zwar steht auch Kamelmilch als mögliche Infektionsquelle zur Diskussion, am wahrscheinlichsten scheint jedoch momentan eine Übertragung durch das Nasensekret der Tiere. Allerdings gibt es auch zahlreiche Infizierte, bei denen weder Kontakt zu anderen Erkrankten noch zu Kamelen/Kamelprodukten nachgewiesen werden konnte. - ProMed, WHO

Afghanistan Zentralasien - Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber 06.07.2015 (*03.07.2015)
Berichte über Fälle von Krim-Kongo-hämorrhagischem Fieber in Afghanistan erreichen uns nur sehr selten. Da allerdings die östlichen und westlichen Nachbarstaaten Iran und Pakistan Endemiegebiete sind, erscheint es unwahrscheinlich, dass Afghanistan großteils frei von Krim-Kongo hämorrhagischen Fieber sein sollte.
So ist es nicht verwunderlich, dass Pakistan dieses Jahr bereits mindestens drei Fälle meldete, in denen am Krim-Kongo-Fieber erkrankte Personen aus Afghanistan in pakistanischen Krankenhäusern Hilfe gesucht haben. In den vergangenen sechs Jahren verstarben darüber hinaus auch mindestens ein US-amerikanischer Soldat und ein britischer Reisender nach Aufenthalten in Afghanistan am Krim-Kongo-Fieber. Wie viele Menschen sich dort jährlich infizieren, ist jedoch derzeit nicht abzuschätzen. - ProMed

Brasilien Südamerika, tropische Zone - Mayaro-Virus-Infektion 06.07.2015 (*03.07.2015)
Im brasilianischen Bundesstaat Goias erkrankten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mindestens 30 Menschen am Mayaro-Fieber. Da die Symptome anfänglich stark denen des Denguefiebers ähneln, ist es jedoch durchaus möglich, dass viele Mayaro-Fieber-Fälle fälschlicherweise als Denguefieber diagnostiziert werden und die tatsächlichen Falzahlen viel höher liegen.
Das durch Mücken übertragene Mayaro-Fieber-Virus wurde in den 1950er Jahren entdeckt. Seither wurden nur etwa 1000 Fälle nachgewiesen, alle hiervon im tropischen Südamerika. Neben hohem Fieber, Körper- und Gelenkschmerzen, die auch für das Denguefieber typisch sind, treten beim Mayaro-Fieber teilweise auch Hautausschläge, Übelkeit, Rückenschmerzen und Photophobie auf. Die Symptome klingen jedoch in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab, die Letalität ist sehr gering. Lediglich die Schmerzen können teilweise länger persistieren. - ProMed

Bulgarien Südosteuropa - West-Nil-Fieber 06.07.2015 (*26.06.2015)
Ende Juni wurde der erste europäische, humane West-Nil-Fieber-Fall dieses Jahr gemeldet. Die Infektion erfolgte in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. - ProMed

Panama Zentralamerika - Hanta-Virus 06.07.2015 (*28.01.2014)
Seit Beginn des Jahres erkrankten in Panama mindestens 25 Personen an Infektionen mit Hanta-Viren, mindestens drei von ihnen überlebten die Erkrankung nicht. 15 der Infektionen erfolgten in der Provinz Los Santos, sechs in Herrera und eine in der Nachbarprovinz Coclé. Drei weitere Fälle wurden aus der Provinz Veraguas gemeldet (ebenfalls eine Nachbarprovinz von Los Santos und Herrera), wobei drei hiervon anscheinend noch nicht labordiagnostisch bestätigt sind und im dritten Fall nicht klar ist, ob die Infektion auch in Veraguas erfolgt war. Seit dem Jahr 1999 werden aus Panama immer wieder sporadische Fälle gemeldet, letztes Jahr jedoch war ein ungewöhnlicher Anstieg der Fallzahlen zu beobachten: So wurden 75 der insgesamt nur etwa 255 Fälle, die von 1999 bis 2014 landesweit gemeldet wurden, allein im Jahr 2014 registriert (so auch fünf der insgesamt etwa 40 Todesopfer). Alle diese Fälle hatten sich auf der Azuero-Halbinsel ereignet, zu der die Provinzen Los Santos, Herrera und einige Regionen Veraguas’ gehören. Hanta-Viren werden durch Ausscheidungen infizierter Nagetiere übertragen. Bei Kontakt zu diesen Ausscheidungen oder beim Verzehr von mit Nager-Ausscheidungen verunreinigten Lebensmitteln kann es zur Infektion kommen. Auch beim Einatmen von verunreinigtem Staub kann es zur Infektion kommen. Zum Schutz vor einer Infektion sollten daher vor allem Campingurlauber ihren Proviant mäusesicher verstauen. Beim Reinigen von möglicherweise kontaminierten Flächen (z.B. Schuppen, Garagen etc.) sollte der Boden zunächst angefeuchtet werden, um das Aufwirbeln von Staub zu reduzieren. - ProMed

Tunesien Nordafrika - Tollwut 02.07.2015 (*14.01.2015)
Die Tollwut ist in Tunesien nach wie vor ein großes Problem. So wurden landesweit im Jahr 2013 beispielsweise fast 500 Ausbrüche unter Tieren registriert, in dem Jahr verstarben hier auch sechs Menschen an den Folgen der Infektion. Vergangenes Jahr (2014) traten mindestens vier Todesfälle auf, darunter auch ein sechsjähriger Junge, der trotz umgehend nach dem Biss durchgeführter Post-Expositionsprophylaxe die Infektion nicht überlebte. Solche Fälle sind extrem selten, von einer Million Menschen, die nach dem Biss eines infizierten Tieres adäquat medizinisch versorgt wurde, verstirbt weniger als eine Handvoll später an den Folgen der Infektion. Und auch dieses Jahr wurden bereits zwei Todesfälle gemeldet - einer davon aus einem Stadtteil von Tunis, der eigentlich als tollwutfrei galt. - ProMed

Türkei Naher Osten - Tollwut 02.07.2015 (*28.06.2015)
Ende Juni verstarb ein vierjähriges Mädchen im Landkreis Hassa der südtürkischen Provinz Hatay an den Folgen einer Tollwutinfektion. Etwa einen Monat zuvor war das Kind von einem Straßenhund gebissen worden. In der Türkei ist die Tollwut nach wie vor verbreitet, immer wieder kommt es so auch zu sporadischen humanen Fällen. Im vergangenen Jahr (2014) verstarben landesweit mindestens vier Menschen nach Kontakt zu tollwütigen Tieren.
Zum Schutz sollte jeglicher Kontakt mit Hunden (aber auch Katzen und anderen Säugetieren) vermieden werden. Für besonders gefährdete Personen besteht die Möglichkeit einer Impfung. Nach einem Biss oder Kratzer durch ein möglicherweise infiziertes Tier ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Es sollte auf die Gabe einer angemessenen Post-Expositions-Prophylaxe bestanden werden - ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, verläuft sie in nahezu 100% der Fälle tödlich! - ProMed

Russische Föderation (Russland) Osteuropa - Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber 02.07.2015 (*19.07.2015)
In der russischen Region Rostov erkrankten seit Beginn des Jahres mindestens 50 Menschen am Krim-Kongo hämorrhagischen Fieber, einer von ihnen verstarb an den Folgen der Infektion. Darüber hinaus meldete die Region Stavropol bisher 19 Fälle und in der Vogograd Region erkrankten mindetestens drei Menschen. - ProMed

Indien Indischer Subkontinent - Kyasanur-Wald-Fieber 02.07.2015 (*18.02.2015)
Seit Beginn des Jahres wurden aus dem südwestindischen Bundesstaat Kerala 213 Verdachtsfälle der Kyasanur-Wald-Krankheit gemeldet, mindestens vier Personen verstarben an den Folgen der Infektion. Mindestens 18 der Fälle konnten bisher labordiagnostisch bestätigt werden. Und auch in Goa wurden bereits 18 Fälle (vier davon mit Todesfolge) bestätigt. Diese Virus-Krankheit wurde 1957 im benachbarten Bundesstaat Karnataka entdeckt und führte seither immer wieder – vor allem während der Trockenzeit – zu sporadischen Erkrankungen bei Menschen und Affen. Die Übertragung erfolgt durch Zecken. - ProMed

Ägypten Nordafrika - Vogelgrippe (A/H5N1) 29.06.2015 (*16.12.2008)
In Ägypten sind bisher insgesamt mindestens 342 humane Fälle der Vogelgrippe (A/H5N1) aufgetreten. Mindestens 111 davon endeten tödlich. Seit Mitte November 2014 ist dabei ein ungewöhnlicher Anstieg der Fallzahlen zu beobachten: Seitdem wurden mindestens 160 Neuinfektionen gemeldet, 140 (39 Todesfälle) davon allein seit Beginn dieses Jahres.
Die Vogelgrippe wird in der Regel durch engen Kontakt zu infizierten Vögeln bzw. Vogelkot übertragen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch konnte bisher noch nicht belegt werden, wird aber in einigen Fällen nicht ausgeschlossen. Weltweit sind seit den ersten humanen Fällen der Vogelgrippe (A/H5N1) im Jahr 2003 etwa 830 Personen erkrankt, 444 Menschen verstarben an den Folgen der Infektion. - WHO, ProMed

USA Nordamerika - Hantavirus pulmonary syndrome 29.06.2015 (*22.04.2015)
Seit Beginn des Jahres infizierten sich in Colorado drei Menschen mit Hanta-Viren, keiner von ihnen überlebte die Infektion. In Utah erkrankt mindestens eine Person. Informationen über die aktuellen, landesweiten Fallzahlen liegen uns derzeit nicht vor, allerdings werden in den USA immer wieder sporadische Fälle von Hanta-Virus-Infektionen gemeldet. Im Durchschnitt erkranken hier jährlich etwa 29 Menschen.
Hanta-Viren werden durch Ausscheidungen infizierter Nagetiere übertragen. Bei Kontakt zu diesen Ausscheidungen oder beim Verzehr von mit Nager-Ausscheidungen verunreinigten Lebensmitteln kann es zur Infektion kommen. Auch das Einatmen von verunreinigtem Staub kann zu Infektionen führen. Zum Schutz vor einer Infektion sollten daher vor allem Campingurlauber ihren Proviant mäusesicher verstauen. Beim Reinigen von möglicherweise kontaminierten Flächen (z.B. Schuppen, Garagen etc.) sollte der Boden zunächst angefeuchtet werden, um das Aufwirbeln von Staub zu reduzieren. In seltenen Fällen ist auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung belegt. - ProMed

Peru Südamerika, tropische Zone - Gelbfieber 29.06.2015 (*28.02.2014)
In Peru kommt es immer wieder zu sporadischen Fällen sylvatischen Gelbfiebers. So erkrankten seit Beginn des Jahres vermutlich bereits 13 Menschen, einer von ihnen verstarb an den Folgen der Infektion. Mit bisher fünf Fällen ist die Region San Martin derzeit am stärksten betroffen, die übrigen Fälle ereigneten sich in Cusco, Huanuco, Junin, Loreto, Puno und Madre de Dios. - ProMed

Bolivien Südamerika, tropische Zone - Tollwut 29.06.2015 (*27.06.2015)
In Bolivien verstarben seit Beginn des Jahres bereits drei Menschen an den Folgen einer Tollwutinfektion. Alle Opfer infizierten sich vermutlich durch den Biss von Hunden, wobei zwei von ihnen aus dem Departamento Cochabamba stammten und das dritte aus dem Departamento Santa Cruz. - ProMed

Bolivien Südamerika, tropische Zone - Hanta-Virus 25.06.2015 (*09.03.2015)
In Boliven treten immer wieder sporadische Fälle von Hanta-Virus-Infektionen auf. So wurden allein in dem Department Tarija dieses Jahres bisher acht Verdachtsfälle gemeldet, einer der Betroffenen verstarb an den Folgen der Infektion. Informationen über die landesweiten Fallzahlen liegen derzeit nicht vor. Hanta-Viren werden durch Ausscheidungen infizierter Nagetiere übertragen. Bei Kontakt zu diesen Ausscheidungen oder beim Verzehr von mit Nager-Ausscheidungen verunreinigten Lebensmitteln kann es zur Infektion kommen. Auch beim Einatmen von verunreinigtem Staub kann es zur Infektion kommen. Zum Schutz vor einer Infektion sollten daher vor allem Campingurlauber ihren Proviant mäusesicher verstauen. Beim Reinigen von möglicherweise kontaminierten Flächen (z.B. Schuppen, Garagen etc.) sollte der Boden zunächst angefeuchtet werden, um das Aufwirbeln von Staub zu reduzieren. - ProMed

USA Nordamerika - Pest 25.06.2015 (*21.06.2015)
Anfang Juni verstarb ein 16jähriger in Colorado an den Folgen der Pest. Dies ist bereits der zweite Fall dieses Jahr in Colorado - die andere Patientin (ein siebenjähriges Mädchen, dass wahrscheinlich durch Flöhe infiziert wurde, als sie ein totes Hörnchen beerdigen wollte) erholte sich jedoch von der Infektion. Die Pest ist mittlerweile sehr selten geworden in den USA werden jährlich nur noch etwa sieben Fälle gemeldet. - ProMed

Peru Südamerika, tropische Zone - Tollwut 25.06.2015 (*24.06.2015)
Seit Ende Mai verstarben in einer indigenen Gemeinschaft im peruanischen Distrikt Napo (Provinz Maynas, Region Loreto) mindestens drei Kinder an den Folgen von Tollwut-Infektionen. Die Übertragung erfolgte über Vampirfledermäuse. Das peruanische Gesundheitsministerium erwägt nun eine Massenimpfung aller etwa 20.000 Einwohner des Distriks. - ProMed

Pakistan Indischer Subkontinent - Amöben-Meningoencephalitis 23.06.2015 (*27.05.2015)
Allein seit Mai dieses Jahres verstarben Pakistan acht Personen an Primärer Amöben-Meningoenzephalitis. In der Regel erfolgt die Infektion mit dieser durch die Amöbenart Naegleria fowleri hervorgerufenen Erkrankung beim Baden in Seen oder Swimmingpools. Möglicherweise gehen diese ungewöhnlich hohen Fallzahlen in Pakistan aber auch auf islamische Reinigungsrituale zurück, bei denen die Nase beispielsweise mit Leitungswasser gespült wird. Es wird empfohlen, solche Rituale nur mit abgekochtem Wasser durchzuführen. Bereits in den Jahren 2012 und 2014 hatte es Pakistan Ausbrüche dieser Krankheit mit zehn bzw. 14 Todesopfern gegeben. Die meisten Fälle waren dabei jeweils in Karachi (Sindh-Region) aufgetreten. - ProMed

Oman Mittlerer Osten - MERS-CoV 22.06.2015 (*31.10.2013)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden weltweit insgesamt etwa 1339 Fälle nachgewiesen. Vermutlich überlebten 519 Personen die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon in Saudi-Arabien. Der Oman meldete bisher fünf Fälle, drei hiervon verliefen tödlich. Je zwei Infektionen traten Ende 2013 und im Januar 2015, bei einem weiteren omanischen Staatsbürger wurde die Infektion im Juni 2015 erst in Thailand diagnostiziert, wohin der Patient zur Behandlung gereist war. Bei einer Kontaktperson eines der Patienten konnte darüber hinaus eine asymptomatische Infektion nachgewiesen werden.
Ssymptome der Erkrankung sind Fieber, Husten und andere respiratorischen Symptome, aber auch Nierenversagen. Es wurden jedoch auch auch einige asymptomatische Infektionen nachgewiesen.
Wie das Virus übertragen wird, ist bisher nicht bekannt. Es scheint, dass das Virus nicht leicht unter Menschen weiter verbreitet wird, die WHO geht derzeit davon aus, dass ein längerer Kontakt in einem kleinen Raum mit einem Infizierten nötig ist.
Man nimmt momentan an, dass Kamele, insbesondere Dromedare das Virus-Reservoir darstellen. Zwar steht auch Kamelmilch als mögliche Infektionsquelle zur Diskussion, am wahrscheinlichsten scheint jedoch momentan eine Übertragung durch das Nasensekret der Tiere. Allerdings gibt es auch zahlreiche Infizierte, bei denen weder Kontakt zu anderen Erkrankten noch zu Kamelen/Kamelprodukten nachgewiesen werden konnte. - ProMed

Argentinien Südamerika, gemäßigte Zone - Hanta-Virus 22.06.2015 (*07.04.2014)
Seit Beginn des Jahres erkrankten in der argentinischen Provinz Salta bereits mindestens 20 Menschen an Hanta-Virus-Infektionen. Ein Mann überlebte die Infektion nicht. In der Provinz Buenos Aires erkrankten mindestens zwei Personen, von denen eine an den Folgen verstarb. Infomrationen über aktuelle Fallzahlen aus den anderen Regionen des Landes liegen uns derzeit nicht vor. Hanta-Viren werden durch Ausscheidungen infizierter Nagetiere übertragen. Bei Kontakt zu diesen Ausscheidungen oder beim Verzehr von mit Nager-Ausscheidungen verunreinigten Lebensmitteln kann es zur Infektion kommen. Auch das Einatmen von verunreinigtem Staub kann zu Infektionen führen. Zum Schutz vor einer Infektion sollten daher vor allem Campingurlauber ihren Proviant mäusesicher verstauen. Beim Reinigen von möglicherweise kontaminierten Flächen (z.B. Schuppen, Garagen etc.) sollte der Boden zunächst angefeuchtet werden, um das Aufwirbeln von Staub zu reduzieren. In seltenen Fällen ist auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung belegt. - ProMed

Thailand Südostasien - MERS-CoV (Importierter Fall) 22.06.2015 (*20.06.2015)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden weltweit insgesamt etwa 1339 Fälle nachgewiesen, mindestens 519 Personen überlebten die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon in Saudi-Arabien.
Mitte Juni 2015 wurde nun auch erstmals ein Fall aus Thailand gemeldet. Bei dem Patienten handelt es sich um einen Mann aus dem Oman, der nach Thailand gereist war, um dort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bereits im Oman hatte er wegen Herzproblemen ein Krankenhaus aufgesucht - derzeit ist noch unklar, ob er zu diesem Zeitpunkt schon unter einer MERS-Infektion litt, welche nicht erkannt wurde, oder ab er sich erst während dieses Krankenhausbesuchs infizierte. - ProMed

Singapur Südostasien - Hand-Fuß-Mund-Krankheit 22.06.2015 (*17.06.2015)
Seit Beginn des Jahres wurden in Singapur bereits mehr als 14.000 Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit diagnosiziert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es lediglich 9.684. Dabei dominieren derzeit Coxsackie-Viren des Typs A, welche in der Regel milde Krankheitsverläufe verursachen. In Singapur wurden in den vergangenen drei Jahren keine tödlich verlaufenden oder schweren Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gemeldet. - ProMed

Vereinigte Arabische Emirate Mittlerer Osten - MERS-CoV 18.06.2015 (*25.03.2013)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden insgesamt ca. 1330 Fälle nachgewiesen. Mindestens 511 Personen überlebten die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon in Saudi-Arabien.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten erkrankten bisher mindestens 78 Personen, zehn von ihnen verstarben an den Folgen der Infektion. Des Weiteren infizierte sich hier ein deutscher Tourist, der kurz nach seiner Rückkehr nach Deutschand erkrankte.
Symptome der Erkrankung sind Fieber, Husten und andere respiratorischen Symptome, aber auch Nierenversagen. Es wurden jedoch auch auch einige asymptomatische Infektionen nachgewiesen. - ProMed

Kanada Nordamerika - Hantavirus pulmonary syndrome 15.06.2015 (*09.06.2015)
Anfang Juni verstarb in der kanadischen Provinz Saskatchewan eine Frau an den Folgen einer Hanta-Virus-Infektion. Etwa zwei Wochen vor ihrem Tod hatte sie in einer mit Mäusekot verunreinigten Garage gestaubsaugt und sich dabei vermutlich infiziert. Seit den 1990er Jahren wurden in Kanada jährlich meist vier oder fünf Hanta-Virus-Fälle gemeldet. In den letzten zwei Jahren jedoch sind die Fallzahlen deutlich auf 13 bzw. zehn angestiegen, vermutlich aufgrund milder Winter, die der Mäusepopulation zugute kamen. - ProMed

Kenia Ostafrika - Cholera 15.06.2015 (*14.03.2015)
Im Südwesten Kenias kam es seit Beginn des Jahres zu mehreren Cholera-Ausbrüchen. Aktuelle, landesweite Fallzahlen liegen uns derzeit nicht vor, allerdings erkrankten allein im Mai mehr als 3.200 Menschen, von denen 72 die Infektion nicht überlebten. - ProMed

Brasilien Südamerika, tropische Zone - Gelbfieber 28.05.2015 (*14.02.2015)
Seit Beginn des Jahres erkrankten in Brasilien mindestens fünf Menschen am Gelbfieber, drei von ihnen verstarben an den Folgen der Infektion. Die Patienten hatten sich - alle getrennt voneinander - vermutlich in den Bundesstaaten Goiás, Pará und Mato Grosso do Sul infiziert. In allen Fällen scheint sich um sylvatische Übertragungszyklen zu handeln. - ProMed

USA Nordamerika - Lassa-Fieber (Importierter Fall) 28.05.2015 (*25.05.2015)
Ende Mai verstarb ein US-Amerikaner wenige Tage nach seiner Rückkehr von einer Liberiareise in New Jersey an den Folgen am Lassa-Fieber. Während der Reise war er noch asymptomatisch, das Ansteckungsrisiko für andere Fluggäste ist also extrem gering. - ProMed

Katar Mittlerer Osten - MERS-CoV 28.05.2015 (*24.09.2012)
Mitte September 2012 wurde ein neues Coronavirus beschrieben („MERS-CoV“ = „Middle East respiratory syndrome coronavirus“), das schwere respiratorische Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann. Bisher wurden insgesamt 1142 Fälle nachgewiesen, wobei allein zwischen Anfang April und Ende Mai 2014 etwa 700 Infektionen gemeldet worden waren. Vermutlich überlebten 475 Personen die Krankheit nicht. Die Infektionen erfolgten fast ausschließlich im Nahen Osten, die meisten hiervon in Saudi-Arabien. In Katar wurden bisher 14 Erkrankungen labordiagnostisch bestätigt, mindestens vier der Patienten verstarben an den Folgen der Infektion. Hinzu kommen einige asymptomatische Fälle.
Symptome der Erkrankung sind Fieber, Husten und andere respiratorischen Symptome, aber auch Nierenversagen. Es wurden jedoch auch auch einige asymptomatische Infektionen nachgewiesen.
Wie das Virus übertragen wird, ist bisher nicht bekannt. Es scheint, dass das Virus nicht leicht unter Menschen weiter verbreitet wird, die WHO geht derzeit davon aus, dass ein längerer Kontakt in einem kleinen Raum mit einem Infizierten nötig ist.
Man nimmt momentan an, dass Kamele, insbesondere Dromedare das Virus-Reservoir darstellen. Zwar steht auch Kamelmilch als mögliche Infektionsquelle zur Diskussion, am wahrscheinlichsten scheint jedoch momentan eine Übertragung durch das Nasensekret der Tiere. Allerdings gibt es auch zahlreiche Infizierte, bei denen weder Kontakt zu anderen Erkrankten noch zu Kamelen/Kamelprodukten nachgewiesen werden konnte. - ProMed

Pakistan Indischer Subkontinent - Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber 26.05.2015 (*14.01.2015)
In Pakistan kommt es immer wieder zu vereinzelten Fällen des Krim-Kongo-Fiebers. So erkrankten seit Beginn des Jahres allein in der Provinz Sindh mindestens drei Männer an dieser Krankheit, einer von ihnen überlebte die Infektion nicht. Vergangenes Jahr wurden landesweit etwa 50 Fälle gemeldet, die meisten hiervon ebenfalls aus Karachi. Mindestens 17 der Erkrankten waren an den Folgen der Infektion verstorben. Zum Schutz vor dieser durch Zecken übertragenen Erkrankung sollte auf strikte Expositionsprophylaxe (lange Kleidung, Repellentien) geachtet werden. Eine Impfung ist derzeit noch nicht verfügbar. - ProMed

Südkorea, Republik Korea Ostasien - 26.05.2015 (*22.05.2015)
Mitte Mai wurde der ersten diesjährige Fall einer SFTS-Virus-Infektion (Severe Fever with Thrombocytopenia Syndrome) in Südkorea nachgewiesen werden. Bei der Betroffenen handelte es sich um eine 73jährige Frau.
Das SFTS-Virus war erst vor zwei Jahren (2013) erstmals in Südkorea nachgewiesen worden. Damals waren 36 Menschen erkrankt, von denen 17 an den Folgen der Infektion verstarben.
Entdeckt worden war das Virus in China, wo es seit 2009 in sechs zentral- und nordostchinesischen Provinzen zu mindestens 280 Erkrankungen geführt und mindestes 30 Todesopfer gefordert hatte. Auch in Japan ist es seither nachgewiesen worden, Nepal meldete dieses Frühjahr erstmals einige Verdachtsfälle.
Die Inkubationszeit beträgt bis zu zwei Wochen, zunächst tritt dann in der Regel hohes Fieber auf. Als weitere Symptome sind Schwindel, ein Abbau der Thrombozyten, Appetitlosigkeit sowie Kopfschmerzen möglich.
Den einzigen bisher bekannten Vektor für das Virus stellt die Zeckenart Haemophysalis longicornis dar, die im gesamten asiatischpazifischen Raum einschließlich Australien und Neuseeland verbreitet ist. - ProMed


* 1.Auftreten bzw. Ausbruch

Erstellt am 09.07.2015 10:41:46 ©2002 DRTM