Checkliste Brasilien

Region: Südamerika, tropische Zone
Hauptstadt: Brasilia


Hinweise

Sicherheit

Im nordöstlichen Bundesstaat Maranhão (MA) hat sich die allgemeine Sicherheitslage in jüngster Zeit deutlich verschlechtert (Stand: Jan. 2014). Es kam in der Landeshauptstadt São Luis wiederholt zu Angriffen auf Polizeistationen und Busse des öffentlichen Personennahverkehrs. Bei Reisen in den Bundesstaat, insbesondere in die Landeshauptstadt São Luis, wird zu besonderer Vorsicht geraten. Auf die Benutzung von Bussen sollte verzichtet werden.

Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.

Eine Häufung von Vorfällen ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden.

Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.

Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.

Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Menschenleere Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende gemieden werden. In Rio ist es in den letzten Jahren gelungen, einige Favelas im Innenstadtbereich durch zusätzliche Polizeieinheiten deutlich sicherer zu machen. Trotzdem sollte ein Besuch nur in Begleitung von Ortskundigen in Erwägung gezogen werden. Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana, ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten. Insbesondere nachts sind Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen.


Unterwegs

Aus Deutschland kommend, muss Fluggepäck am brasilianischen Eingangsflughafen (Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Recife, Brasilia etc.) entgegengenommen und für eine evtl. Weiterreise zum Reiseziel erneut aufgegeben werden. Eine Durchbeförderung erfolgt nicht, auch wenn dies bei der Gepäckaufgabe in Deutschland häufig behauptet wird.
Für das Führen von Fahrzeugen in Brasilien bei touristischen Aufenthalten genügt grundsätzlich das Mitführen des deutschen Führerscheins sowie eines zusätzlichen Identitätsnachweises (Reisepass). Zur Vermeidung von Missverständnissen und Verständigungsproblemen wird jedoch dringend empfohlen, neben dem nationalen deutschen Führerschein einen internationalen deutschen Führerschein, besser noch eine beglaubigte portugiesische Übersetzung des deutschen nationalen Führerscheins, mit zu führen.

Lediglich für die alten „grauen“ Führerscheine ist das Mitführen einer beglaubigten Übersetzung zwingend vorgeschrieben. Für die Führerscheine der Klassen C, D und E ist zu beachten, dass in Brasilien ein Mindestalter des Führerscheininhabers von 21 Jahren verlangt wird. Seit Anfang 2008 gilt für Fahrzeugführer absolutes Alkoholverbot.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden vorher bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) einzuholende Genehmigungen benötigt. Wer ohne eine solche Autorisierung in einem Schutzgebiet angetroffen wird, muss mit Beschlagnahmung seiner Ausrüstung und empfindlichen Strafen rechnen.

Im brasilianischen Sommer kommt es, insbesondere im Süden und Südosten des Landes, häufig zu schweren Regenfällen, die mitunter zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen führen können. Es ist daher ratsam, sich vor Reisen in abgelegene Gebiete über die aktuelle Wettersituation zu informieren.


Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.


Geld

Die gängigen internationalen Kreditkarten wurden bisher landesweit akzeptiert. Geldabhebungen mit deutschen Kreditkarten oder mit EC-Maestro Karten sind an entsprechend gekennzeichneten Automaten (u.a. HSBC, Citibank, Banco24Horas) grundsätzlich weiterhin möglich.

In letzter Zeit wurde jedoch beobachtet, dass bei einer Vielzahl von Geldinstituten die Nutzung der EC- und Kreditkarten zum Teil oder ganz ausgeschlossen ist, eine Bargeldabhebung am Geldautomat somit nicht mehr möglich, bzw. stark eingeschränkt ist. Reisende berichteten, dass sie keine oder nur kleinere Geldbeträge abheben konnten.

Aufgrund der derzeitigen eingeschränkten Möglichkeiten der Bargeldabhebung wird Reisenden empfohlen sich nicht ausschließlich auf eine Versorgung mit brasilianischen Reais an Geldautomaten zu verlassen. Alternative Möglichkeiten der Geldversorgung wie z.B. Reisechecks, Devisen usw. sollten in Betracht gezogen werden.

Bei fehlgeschlagenen Barabhebungen an Bankautomaten ist unbedingt der ausgegebene Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt. Bei Barabhebungen an Geldautomaten wird zur besonderen Vorsicht geraten. Insbesondere ist auf Vorrichtungen zu achten, mit denen die Karten kopiert oder das Eintippen der Geheimzahlen aufgezeichnet werden könnte.


Kulturelle Hinweise

Eine Verständigung in deutscher Sprache ist in der Regel nicht möglich. Auch englische Sprachkenntnisse sind außerhalb der großen Hotels und Touristenschwerpunkte wenig verbreitet. Spanisch wird im Süden Brasiliens teilweise verstanden. Auch nur rudimentäre Portugiesischkenntnisse werden dankbar angenommen und sind in jedem Falle hilfreich.

Baden „oben ohne“ gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses; ebenso das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit, z.B. am Strand. Beides kann zur Festnahme bzw. einem Gerichtsverfahren führen. Zum Kleidungswechsel sollten daher stets Umkleidekabinen oder andere geeignete Räumlichkeiten aufgesucht werden.


Gesetze

Vor Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Drogendelikte werden in Brasilien streng geahndet. Es drohen hohe Strafen. Haftstrafen müssen regelmäßig - oft unter schwer erträglichen Bedingungen - in Brasilien verbüßt werden.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird in Brasilien mit Freiheitsstrafe zwischen vier und zehn Jahren geahndet. Die Täter müssen regelmäßig mit Inhaftierung und Bloßstellung in der Presse rechnen. Darüber hinaus werden solche Taten, wenn sie von Deutschen oder an Deutschen im Ausland begangen werden, auch in Deutschland strafrechtlich verfolgt.

Auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen sind nach brasilianischem Recht strafbar. In der Vergangenheit führte bereits das Fotografieren von Kindern und Jugendlichen in Badebekleidung am Strand zum Einschreiten der brasilianischen Behörden. Zu besonderer Zurückhaltung in diesem Bereich wird deshalb dringend geraten.

Brasilien verfügt über strenge Strafvorschriften zum Schutz von Flora und Fauna. Verstöße werden von den brasilianischen Behörden konsequent verfolgt und auch mit Haftstrafen geahndet. Besonders streng werden Versuche verfolgt, frei lebende und geschützte Pflanzen (auch Samen) und Tiere aus Brasilien zu exportieren. Bereits der Transport geschützter Tiere oder Pflanzen von einem bras. Bundesstaat in einen anderen ist – sofern keine ausdrückliche staatliche Genehmigung vorliegt – strafbar.


Zollbestimmungen
Gegenstände für den persönlichen Bedarf der Einreisenden, die für die Fahrt oder den Aufenthalt vorgesehen sind, können zollfrei eingeführt werden. Ein striktes Einfuhrverbot besteht für Drogen, frische Nahrungsmittel und für exportierte brasilianische Alkoholika. Devisen dürfen unbegrenzt eingeführt werden. Allerdings müssen Beträge, die den Gegenwert von R$ 10.000,00 übersteigen, unabhängig von Währung und Form (bar, Schecks, … ) bei der Einreise deklariert werden. Detaillierte Einfuhrbestimmungen sind unter www.receita.fazenda.gov.br(auf englisch) zu finden.
Obwohl für Haustiere bei der Einfuhr nach Brasilien eine Quarantänefrist nicht besteht, dürfen Pflanzen und Tiere nur unter bestimmten restriktiven Voraussetzungen nach Brasilien gebracht werden. Die Einfuhr lebender Vögel nach Brasilien ist untersagt.

Botschaftsadressen

Deutsche Botschaft:

Adresse: Brasilia Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807, 70415-900 Brasilia DF
Postadresse: Embaixada da República Federal da Alemanha, Caixa Postal 030, 70415-900 Brasilia DF, Brasil
Telefon: +55 61 34 42 70 00
Fax: +55 61 34 43 75 08
E-Mail: info@brasilia.diplo.de
Website: http://www.brasilien.diplo.de


Brasilianische Botschaft:

Adresse: Wallstr. 57, 10179 Berlin
Telefon: 030 72 62 80
Fax: 030 726 283 20, 030 726 283 21
E-Mail: brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Website: http://berlim.itamaraty.gov.br

Impfungen

Standard
Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus (=Wundstarrkrampf) und Poliomyelitis (=Kinderlähmung), der (außer Polio Auffrischung b. Erwachsenen) von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird.
Diphtherie / Tetanus  
zusätzlich mögliche Impfungen
Die Entscheidung, ob eine dieser Impfungen sinnvoll und empfehlenswert ist, richtet sich nach Art, Standard und Dauer des Aufenthaltes, dem individuellen Verhalten des Reisenden und dessen Vorsorgebedürfnis (s. orientierender Kurztext). Reiseimpfungen werden nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Ausnahme: Influenza (=Grippe), FSME (=durch Zecken übertragene Frühsommermeningoenzephalitis) in endemischen Gebieten und Hepatitis B bei Kindern.
Cholera  
Gelbfieber   Empfohlen für alle Reisenden, die älter als 9 Monate sind und die folgenden Gebiete besuchen: die Bundesstaaten Acre, Amapa, Amazones, Goias, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Para, Rondonia, Roraima und Tocantins, den Westen der Bundesstaaten Bahia, Parana (inklusive der Iguazú-Wasserfälle), Piaui, Rio Grande do Sul, Santa Catarina und Sao Paulo und den Norden des Bundesstaates Espiritu Santo. In den Küstenstädten Rio de Janeiro, Sao Paulo, Salvador, Recife und Fortaleza herrscht keine Gelbfiebergefahr.
Hepatitis A  
Hepatitis B  
Influenza  
Masern  
Meningokokken  
Tollwut  
Typhus  
Pflichtimpfungen nur bei Einreise aus Endemiegebiet
Gelbfieber   Gilt auch für die Einreise aus den Kapverdischen Inseln. Kinder unter 9 Monaten sind von den Bestimmungen ausgenommen.

Erkrankungen im Reiseland

Diese Auflistung enthält eine Auswahl im Reiseland vorkommende Erkrankungen. Über eine tatsächlich vorliegende Gefährdung für Reisende sollten Sie sich jeweils individuell informieren.
Bilharziose (Schistosomiasis), Chagas-Krankheit, Chikungunya-Fieber, Cholera, Darminfektion/Diarrhoe/Durchfall, Dengue-Fieber, Echinokokkose, Gelbfieber, Geschlechtskrankheiten, Hepatitis A, Hepatitis B, HIV/AIDS, Leishmaniose, cutane (Orientbeule), Leishmaniose, viszerale (Kala Azar), Leptospirose, Lymphatische Filariose, Meningokokken-Meningitis, Onchozerkose, Pest, Rocky Mountain Spotted Fever, Tollwut, Typhus,

Malaria

Das Malaria-Risiko ist ganzjährig regional unterschiedlich hoch. Zu ca. 75 % kommt Malaria tertiana vor und zu ca. 25 % die lebensgefährliche Malaria tropica (öfter in den neuen Bergbau-, Minen- und Holzabbaugebieten). Selten tritt auch Malaria quartana auf.
Medikamente
Mückenschutz

Einreisebestimmungen (für deutsche Staatsbürger)

Es besteht keine Visumpflicht. Bitte Rückversicherung über die jeweilige Botschaft oder beim Auswärtigen Amt.
Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können Touristen mit (auch vorläufigen) deutschem Reisepass ohne vorherige Einholung eines Visums einreisen, sofern der Pass noch sechs Monate gültig ist. Kinder benötigen einen Kinderreisepass. Einreisekarten und Stempel werden am Flughafen erteilt. Die Einreisekarte sollte vom Pass getrennt aufbewahrt werden, damit auch bei Passverlust die legale Einreise nachgewiesen werden kann. Vor Ablauf der 90-Tage-Frist kann bei einer Dienststelle der Bundespolizei (Polícia Federal - Departamento da Polícia Marítima, Aérea e de Fronteiras = DPMAF) eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung um weitere 90 Tage beantragt werden. Die erlaubte Gesamtaufenthaltsdauer innerhalb von 12 Monaten beträgt 180 Tage. Bei einem längeren Aufenthalt ist unbedingt vor Ausreise ein Visum bei der für den Wohnort zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung in Deutschland zu beantragen. Geschäftsreisende sollten grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung in Erfahrung bringen, ob für die geplante Reise ein Visum benötigt wird. Dies gilt selbst dann, wenn z.B. lediglich Verträge unterzeichnet oder Vorträge gehalten werden sollen. Techniker/Mechaniker, die Instandsetzungs- oder Aufbauarbeiten vornehmen sollen, benötigen grundsätzlich ein Visum. Die nachträgliche Erteilung eines Visums in Brasilien selbst ist nicht möglich. Brasilianische Minderjährige, die nicht von beiden Elternteilen oder Erziehungsberechtigten begleitet werden, bedürfen einer entsprechenden Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils bzw. beider Eltern oder Erziehungsberechtigten. Die elterliche Einverständniserklärung muss zur Beglaubigung entweder vor einem brasilianischen Konsularbeamten an einer brasilianischen Auslandsvertretung oder bei einem brasilianischen Notariat (Cartório) abgegebenen werden. Nach Auskunft der brasilianischen Botschaft in Berlin trifft dies auf nicht-brasilianische Minderjährige grundsätzlich nicht zu. Reisende, die neben der deutschen auch die brasilianische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen mit dem brasilianischen Reisepass nach Brasilien ein- und ausreisen.


Bitte beachten Sie ! Diese Checkliste ist kein Ersatz für ärztliche Beratung, sondern soll Sie bei der Reisevorbereitung unterstützen. Haftungsansprüche sind ausdrücklich ausgeschlossen. Falls weitere Fragen auftreten, bieten spezialisierte Info Hotlines weitere Auskünfte. Diese Impfungen und erforderliche Untersuchungen können Sie bei reisemedizinisch qualifizierten Ärzten oder tropenmedizinischen Instituten durchführen lassen. Die mit Checkbox versehenen Punkte sollten beachtet und entsprechend durchgeführt oder zur Kenntnis genommen werden. Daneben beachten Sie bitte Risiken durch vorbestehende Erkrankungen und Infektionskrankheiten, denen bisher nicht durch Impfung vorgebeugt werden kann.

Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und gesunde Rückkehr.

Erstellt am 09.07.2015 10:41:51 ©2015 MTTS / Datenbasis:DRTM