Informationen der Gelben Liste ®

FSME-IMMUN Junior


Kombipräparat FSME, inaktiviert, ganzes Virus
Baxter Deutschland
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Zusammensetzung:
0,25ml Inj.-Lsg. (1 Impfdosis) enth.: FSME-Virus (Stamm Neudörfl, Wirtssystem f. d. Virusvermehrung: Hühnerembryo-Zellen (inaktiviert) 1,2µg, adsorbiert an Aluminiumhydroxid 0,5mg. Hilfsst.: Humanalbumin (Stabilisator), Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, in Spuren: Saccharose, Formaldehyd, Protaminsulfat, Gentamycin u. Neomycin, Wasser f. Inj.-Zwecke.

Anwendung:
Aktive Immunisierung geg. die durch Zecken übertragene FSME b. Kdrn. u. Jugendl., die sich dauernd od. vorübergehend in Gebieten mit FSME-Naturherden aufhalten. Die Impf. ist für Kdr. vom vollendeten 1. bis zum vollendeten 16. Lebensjahr indiziert. Hinsichtl. der Impf. b. Kdrn. wird weg. der Nutzen/Risiko-Abwäg. auf die aktuelle Empf. der STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) verwiesen. Bei Pers. ab dem vollendeten 16. Lj. soll ein FSME Impfstoff für Erw. verwendet werden.

Gegenanzeigen:
Akute fieberhafte Infekte, bekannte schwere Überempfindlichk. geg. Hühnereiweiß od. einen and. Bestandteil des Impfstoffs.

Schwangerschaft:
Sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung.

Stillzeit:
Sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung.

Nebenwirkungen:
Nach der 1. Impf. können grippeähnl. Sympt. u. Fieber > 38°C auftreten, die in d. Regel innerh. v. 24-48 Std. abklingen. Ab der 2. Teilimpf. sind Fieberreakt. selten. Auch ein juckender vorübergeh. Hautausschlag kann in sehr selt. Fällen auftreten. Häufig lokale Reakt. wie Rötung, Schwellung u. Schmerzhaftigkeit im Bereich d. Inj.-Stelle sowie Schwellung der in der Nähe d. Einstichstelle liegenden Lymphknoten. Allgemeinerschein. wie Kopfschm., Kreislaufreakt., Abgeschlagenheit, Übelk., Erbrechen, Muskel- u. Gelenksschm. können vorkommen. Kopfschm. sowie Muskel- u. Gelenkschm. im Nackenbereich können das klin. Bild eines Meningismus ergeben. Sie sind selten u. klingen innerh. v. Tagen ohne Folgen ab. In sehr selt. Fällen wurden nach der Impf. Nervenentzünd. unterschiedl. Schweregrades beobachtet. Im Zus.-hang mit neurolog. Stör. wurden u.a. Schwindel u. Sehstör. (z.B. verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichk. u. Augenschm.) beobachtet. Im zeitl. Zus.-hang mit der FSME-Impf. können in selt. Fällen entzündl. Reakt. des Gehirns auftreten. Wie bei jeder Stimulation des Immunsystems kann auch eine Impf. bei manchen Pat. mit Autoimmunerkrank., wie z.B. Multipler Sklerose od. Iridozyklitis, die Erkrank. ungünstig beeinflussen.

Hinweise:
Bei Pat. mit beeinträchtigtem Immunsystem einschließl. derjenigen, die einer immunsuppressiv wirk. Ther. unterzogen werden, kann die Schutzwirk. des Impfstoffes beeinträchtigt werden od. ausbleiben. Bei einem Zeckenstich vor der 2. Teilimpf. kann nicht sichergestellt werden, dass der Impfstoff den Ausbruch der FSME verhindert.

Dosierung:
1. Teilimpf. 0,5ml i.m.; 2. Teilimpf. 0,5ml i.m. 21 T. - 3 Mon. nach der 1. Teilimpf.; 3. Teilimpf. 0,5ml i.m. 9 - 12 Mon. nach der 2. Teilimpf.; Auffrischimpf. 0,5ml i.m. jeweils 3 J. nach der letzten Impf. Kdr. m. geschwächter Immunabwehr (einschl. Kdr. m. immunsuppressiver Ther.) Alternativ zum Standardimpfschema kann die Antikörperkonz. 4 Wo. nach der 2. Teilimpf. best. werden. Die 3. Teilimpf. zur Vervollständigung der Grundimmunisierung soll dann im vorgesehenen zeitl. Abstand erfolgen. Weitere Erläut. in d. Fachinfo beachten.





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Erstellt am 13.10.2014 - ©2002 DRTM/MTTS