Informationen der Gelben Liste ®

Encepur®FSME-Vaccine Behring Fertigspr. o. Kanüle z. i.m. Inj.


Kombipräparat FSME-Immunglobulin
Chiron Behring
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Zusammensetzung:
0,5ml Susp. enth.: arzneil. wirks. Bestandt.: inaktiviertes FSME-Virus Stamm K 23 1,5µg (vermehrt in gereinigten Hühnerfibroblasten-Zellkulturen). Hilfsst.: Aluminiumhydroxid 1mg, Formaldehyd £0,005mg, Polygelin, Salze, Wasser f. Inj.-Zwecke, Zucker, in Spuren: Chlortetracyclin, Neomycin, Gentamycin; konservierungsmittelfrei.
Anwendung:
Aktive Immunisierung geg. FSME ab vollend. 12. Lebensj. f. Pers., d. sich dauernd od. vorübergehend in FSME-Endemiegebieten aufhalten.
Gegenanzeigen:
Akute behandlungsbedürftige Erkrank., Impfung frühestens 2 Wo. nach Genesung. Pers., b. denen allerg. Reakt. in d. Anamnese aufgetreten sind, haben ein erhöhtes Risiko auf Encepur m. einer anaphylakt. Reakt. zu reagieren u. sind daher nicht m. Encepur zu impfen. Eine m. einer Komplikation verlauf. Impfung ist bis zur Klärung d. Ursache eine Kontraindikation geg. eine nochmalige Impfung m. dem gleichen Impfstoff, insbes. wenn Verdacht auf eine allerg. Reakt. besteht. Diese gilt insbes. f. Nebenreakt., die sich nicht auf die Impfstelle beschränken. Sorgfältige Ind.-Stellung b. Hirngeschädigten.
Schwangerschaft:
Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung!
Stillzeit:
Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung!
Nebenwirkungen:
Lokalreakt. (Rötungen, Schwell., Schmerz.., Anschwell. regionaler Lymphknoten). Allgemeinreakt. (z.B. Kopfschm., Temperaturerhöh., Mißempfindungen, Schüttelfrost, Übelk., Erbrechen, Krankheitsgefühl, Kreislaufstör., Schweißausbrüche, Abgeschlagenh., Muskel- u. Gelenkbeschw.). Allerg. Reakt. u. Durchfall (selt.). Bei allerg. Diathese kann es selten zu anaphylakt. Reakt. kommen (z.B. generalisierte Urtikaria, Schwellung d. Schleimhäute, Stridor, Dyspnoe, Bronchospasmus od. Hypotension). In Einzelf. wurden allerg. Reakt. beobachtet, die auf eine Sensibilisierung m. Polygeline zurückzuführen waren. Sehr selten Granulom, ausnahmsweise auch m. Serombildung. Selt. Arthralgie, Myalgien im Nackenbereich, in Einzelf. Erkrank. des zentr. u. peripheren NS. Nach heutigem Kenntnisstand kann nicht sicher ausgeschlossen werden, daß es b. einer Autoimmunerkrank. (z.B. Multiple Sklerose) od. b. entspr. genetischen Disposition in selt. Fällen nach Impfung zu einem Schub d. Erkrank. kommen kann. Hinw. auf Häufungen v. Autoimmunerkrank. nach Impf. gibt es nicht.
Wechselwirkungen:
Beeinträchtigung des Impferfolges bei immunsuppressiver Therapie. Nach Gabe von FSME-Immunglobulin 4 Wo. Abstand zur FSME-Impfung zu empfehlen.
Hinweise:
B. unbeabsichtigter intravasaler Gabe können Reakt. bis zum Schock auftreten. Zur Vorbeugung einer FSME nach Zeckenstich nur FSME-Immunglobulin verabr. Nach jedem Zeckenstich Impfstatus geg. Tetanus überprüfen!
Dosierung:
Schnellimmunisierungsschema: 3x 0,5ml i.m. an den Tagen 0, 7 u. 21. Erste Auffrischimpf. nach 12-18 Mon. Langzeitschema: 3x 0,5ml an den Tagen 0, 1-3 Mon. u. 9-12 Mon. Auffrischimpf. alle 3-5J.

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Erstellt am 13.10.2014 - ©2002 DRTM/MTTS