Sporotrichose

verbreitung erreger inkubationszeit präpatenz
patenz symptomatik übertragung diagnostik
therapie prophylaxe komplikationen meldepflicht



Erreger

Sporothrix schenckii.

Verbreitung

Weltweit, bevorzugt Tropen und Subtropen.

Übertragung

Inokulation infektiösen Pilzmaterials bei Verletzungen (Holzsplitter, Dornen). Autoinokulationen. Mensch zu Mensch selten.

Inkubationszeit

Tage bis Monate.

Symptomatik

Sporotrichose ist eine Verletzungsmykose.
Lokalisierte Hautsporotrichose: An Eintrittspforte kutaner oder subkutaner Knoten, nachfolgend Ulzeration.
Lymphatische Sporotrichose: Lymphogene Ausbreitung entlang der Lymphgefäße aufsteigend mit weiteren ulzerierenden Knoten mit typischem klinischen Erscheinungsbild.
Disseminierte, systemische extrakutane Sporotrichose: Hämatogene Streuungen in andere Hautareale, Muskel, Knochen, Gelenke oder innere Organe.

Diagnostik

Klinisches Bild mit Ulcera entlang der Lymphgefäße richtungsweisend. Direkter Erregernachweis aus Eiter oder Sekret bzw. dessen Kultivierung mit nachfolgender Bestimmung. Intracutantest. Serologische Verfahren (Agglutinationstest, KBR).

Therapie

Medikamentös finden Flucytosin, Amphotericin B, kombiniert Itraconazol und Jod Anwendung.
Weitere therapeutische Möglichkeiten bestehen in Form von Überwärmungstherapie bzw. Kryotherapie.


Erstellt am 12.5.2015 - ©2002 DRTM/MTTS