Rocky Mountain Spotted Fever

verbreitung erreger inkubationszeit präpatenz
patenz symptomatik übertragung diagnostik
therapie prophylaxe komplikationen meldepflicht


Synonym(a)

(Felsenfleckfieber, Gebirgsfleckfieber, Neue-Welt-Fleckfieber, Zeckentyphus, Sao-Paulo-Fieber, Fièvre pourprée americaine)

Erreger

Rickettsia rickettsi.

Verbreitung

V. a. Atlantikküste der USA, auch Kolumbien, Brasilien, Mexico, Nordasien, Sibirien, Mongolei. Betroffen sind vor allem Kinder zwischen 5 und 9 Jahren.

Übertragung

Zecken der Gattung Dermacentor und Amblyoma.

Prophylaxe

Tragen von Schutzkleidung; Repellentien; ein geeigneter Impfstoff steht nicht zur Verfügung.

Inkubationszeit

3-12 Tage.

Symptomatik

Plötzlicher Beginn mit Kopf- und Muskelschmerzen, Frösteln, Erschöpfung und Fieber. Am 4. Fiebertag kommt es an den Extremitäten zu einem Exanthem, das sich auch auf den Stamm ausbreitet. In 4 Tagen konfluieren die Papeln häufig zu großen hämorrhagischen Flächen, die später ulzerieren. Zwischen dem 1. und 6. Tag tritt ein Rash auf. Anzeichen einer Enzephalitis können hinzutreten. Bei unbehandelten Patienten können Pneumonie, Gewebsnekrosen und Kreislaufversagen auftreten, mit Folge von Herz- und Gehirnschäden. Unter Umständen kann es auch zu Herzstillstand und Tod kommen.

Diagnostik

Serologische Tests erfordern drei Proben während der 1., 2., und 4.- 6. Krankheitswoche: Weil-Felix-Reaktion, Komplementbindungsreaktion (KBR), mikroskopische Agglutination, Immunfluoreszenz-Antikörper (FTA), Hämagglutinationsreaktionen (HA).

Therapie

Tetracyclin und Chloramphenicol wirken rickettsiostatisch. Die übrige Therapie richtet sich nach der Symptomatik.


Erstellt am 12.5.2015 - ©2002 DRTM/MTTS